Capoeira

| In Parati, einer kleinen Kolonialstadt an der Küste zwischen Sao Paulo und Rio de Janeiro hatten wir das Glück eine Capoeira Aufführung zu sehen. Capoeira kombiniert die Formen des Kampfes, des Spiels und des Tanzes. Es ist ein afrikanische, kämpferische Kunst, die von Sklaven entwickelt wurde um sich gegen ihre Unterdrücker zu wehren. Diese Kunst war verboten und von den Sklavenbarracken verbannt. In den Wäldern wurde sie heimlich in eine Art akrobatischer Tanz weiterentwickelt. Das Klatschen der Hände und das Zupfen der Berimbau, diesem Angelrute-ähnlichen Instrument geben den Rhythmus. Die Bewegungen sind immer fließend und kreisförmig, die Kämpfer immer spielerisch und respektvoll. In den letzten Jahren wurde der Capoeira wieder populärer und überall in Bahia und dem restlichen Brasilien findet man den "roda da capoeira" (Halbkreise mit Zuschauern und Musikern, die vor dem "Kampf" die "chula" singen und während dem Kampf die Percussion spielen). | In Parati, a little colonial town on the coast between Sao Paulo and Rio de Janeiro we've been lucky to see a Capoeira performance. Capoeira combines the forms of the fight, the game and the dance. It originated as an African martial art developed by slaves. The art was prohibited by the slave owners and banished from the slave barracks. Later Capoeira was developed in a kind of acrobatic dance. The clapping of the hands and plucking of the berimbau, this fishing rod like instrument, maintain the rhythm. The movements are always fluid and circular, the fighters are always playful and respectful. In recent years it became very popular and in Bahia and the rest of Brazil you will see the "roda da capoeira" (semicircles of spectator-musicians who sing the "chula" before the fight and provide the percussion during the fight). |




